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2006

Bei den Kursen erwies sich innerhalb des Intensivstudiums der neu eingeführte „Studiengang Mappenvorbereitung“ als erfolgreich. Alle jungen Erwachsenen erhielten ein optimales, individuelles Coaching, sodass sie eigenständig meist mehrere Bewerbungsmappen für Hochschulen und Akademien zusammenstellen konnten. Alle Absolventen erhielten eine Zulassung zu den Aufnahmeprüfungen und konnten diese – in den meisten Fällen - erfolgreich abschließen.

Aus den Projekten der vorangegangenen Jahre entwickelten sich auch für 2006 als Schwerpunkte die Zusammenarbeit mit den Bildungsinstitutionen der Großregion, vor allem mit den Trierer Universität sowie die Etablierung der Europäischen Kunstakademie als Ort der beruflichen und persönlichen Bildung. Das Studienprogramm „Theorie der Praxis – Praxis der Theorie“ wurde mit dem Fach Kunstgeschichte konzipiert und kann dank der Unterstützung durch die Nikolaus Koch Stiftung in den nächsten Jahren umgesetzt werden.

Am 19. Januar 2006 eröffnet die Europäische Kunstakademie in Kooperation mit dem Fach Kunstgeschichte und dem Kustos der Grafischen Sammlung der Universität die beeindruckende Ausstellung „Eindruck – Ausdruck. Künstler der Europäischen Kunstakademie im Dialog mit historischer Grafik der Sammlung der Universität Trier“. Ausgangspunkt dieses Projektes ist die Graphische Sammlung der Universität, aus deren Beständen ca. 20 Blätter von Dr. Stephan Brakensiek, Kustos der Sammlung, ausgewählt wurden. Über zwanzig Dozentinnen und Dozenten der Europäischen Kunstakademie haben sich mit diesen Arbeiten künstlerisch auseinandergesetzt und die historischen Werke in eine individuelle, zeitgemäße Sprache überführt. Die Studierenden der Kunstgeschichte im Fachbereich III der Universität Trier haben unter Leitung von Dr. Stephan Brakensiek diese Ausstellung mit Katalog vorbereitet. Die Kooperation der Universität wurde von der Nikolaus Koch Stiftung Trier maßgeblich unterstützt. 

Am 23. Februar 2006 wurde die Ausstellung „Wege“ mit freien keramischen Arbeiten von Ingrid Schmitt-Fassbinder eröffnet. Die Dozentin unterrichtet seit der Gründung der Akademie im Bereich der freien Keramik.

Im März fand das bedeutende Symposium zum Thema „Kultur und Wissenschaft“ des Ministeriums für Wissenschaft, Weiterbildung, Forschung und Kultur in Mainz mit Beteiligung von Staatsminister Prof. Dr. J. Zöllner in der Kunsthalle und in einem Atelier der Kunstakademie statt.

Zum ersten Mal lud der Förderkreis der Europäischen Kunstakademie am 13. Mai seine Mitglieder und Gäste zum großen Künstlerfest ein. Zum Programm gehörten u.a. "interaktiver Holzschnitt“, Live-Painting. Musik: „Dat Kaiser Trio“ aus Düsseldorf; Catering: arte culinaria.

Das größte kulturelle Projekt des Jahres 2006 mit dem Titel „ballkünstler“ eröffnete die Kunstakademie am 27. Mai 2006 mit einer vielbesuchten Vernissage. 

„ballkünstler“ wurde parallel zur Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland als Kulturevent konzipiert. In einem weit gespannten Programm verbanden sich dabei Kultur und Fußball zu einem großartigen Gesamtereignis. Eine Ausstellung in der Kunsthalle mit Installationen von zwölf Dozenten der Akademie wird begleitet von einem umfangreichen Kulturprogramm sowie der Übertragung aller Spiel der WM- auf Großbildleinwand.

Die Kunsthalle wurde vollständig umgebaut: 
Die Fenster wurden abgedunkelt, der Boden mit einem künstlerischen Projekt von Bodo Korsig völlig mit Kunstrasen auslegt. Die Stadt Trier stellte eine Tribüne für das public viewing zur Verfügung. Finanziell unterstützt wurde die Aktion von der Sparkasse Trier, den Stadtwerken Trier, dem Verein für Fußball und Kultur Rheinland-Pfalz e.V., dem Kultursommer Rheinland-Pfalz, Lotto Rheinland-Pfalz, sowie der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz . Medienpartner war der Trierische Volksfreund. Weiterhin berichteten regelmäßig: RPR1, hunderttausend.de, SWR sowie antenne west. 

Es fanden u.a. statt: „Die lange Nacht der ballkünstler“ mit interaktiver Holzschnittaktion, ein „Girlie Beachsoccer-Turnier“ mit über 200 Mädchen, der sonntäglich „Spätschoppen“ des Trierischen Volksfreunds, die „ballkünstler Film-Nacht“, in der künstlerische Filme zum Thema Fussball u.a. von Ingeborg Lüscher „Fusion 1“, „Wisla“ von Josef Dobernig und die Filmrolle des Talent Campus der Berlinale 2005 zur Aufführung kamen. Der Fußball Kreis Trier Saarburg und dabei vor allem der Kreisjugendleiter Michael Herrmann beteiligen sich mit außergewöhnlichem Engagement an Aktionen, wie z. B. am Projekt „1000 Bälle“, bei dem auf dem Hauptmarkt und dem Viehmarkt von über 200 Personen Fußbälle bemalt wurden. Weiterhin gestalteten Klassen in über zehn Trierer, Schweicher und Konzer Schulen, Kindertagesstätten, Künstler und weitere begeisterte Menschen rund 250 Fußbälle. Mit Hilfe der City initiative wurden diese in 19 Geschäften und Banken der Stadt Trier ausgestellt und zum Endspiel zugunsten des Förderkreises der Europäischen Kunstakademie durch RPR1 in der Kunsthalle versteigert.

Mit dieser Integration des Fußballs in die Kultur griff die Akademie das Konzept des DFB zur Weltmeisterschaft auf. Die fast 7000 Besucher der Kulturevents, die ständige Präsenz in allen Medien und das überwältigend positive Echo belegen, dass das Konzept erfolgreich realisiert werden konnte.

Weitere Ausstellungen 2006: 

20. Juli bis 31. August 2006
 „Abstrakte Welten. Jahresausstellung der Dozentinnen und Dozenten“. In allen künstlerischen Medien befassen sich die Künstlerinnen und Künstler der Europäischen Kunstakademie mit dem scheinbar traditionellen Thema der Malerei. 

8. Oktober bis 12. November 2006
Rolf Viva – Rauminstallationen Der bekannte Saarbrücker Maler und Dozent der Europäischen Kunstakademie präsentiert erstmals seine zum Teil großformatigen Arbeiten in der Kunsthalle.

24. November bis 15. Dezember 2006
Der Ramboux- Kunstpreis der Stadt Trier wird für sein Lebenswerk an den Künstler Manfred Freitag vergeben. Wegen der Erweiterungsarbeiten am städtischen Museums Simeonstift wird der Ramboux-Preis der Stadt Trier in der Kunsthalle der Europäischen Kunstakademie ausgetragen.

Als Förderer der Europäischen Kunstakademie können zusätzlich zur Sparkasse Trier und der Nikolaus Koch Stiftung die Stadtwerke Trier sowie Fujitsu Europe in Langen bei Frankfurt/Main gewonnen werden.

 

2005

Das Kurs- und Kulturprogramm der Akademie des Jahres 2005 war darauf fokussiert, die digitalen Medien überzeugend in die Akademie zu integrieren und die neuen Kompetenzen der Akademie überzeugend an entsprechende Zielgruppen zu kommunizieren. Das Konzept sah vor, den kreativen Umgang mit digitaler Fotografie, Video, 3D- Animation etc. nicht nur durch das Kursangebot zu vermitteln, sondern ebenso außerhalb der Kurse durch Workshops, „Digitale Labore“, Ausstellungen, Symposien, Kooperationen und andere Beiträge. Dabei griff die Akademie nicht nur auf eigene personelle und räumliche Ressourcen zurück, sondern auch auf die vorbildlich ausgestatteten Medienräume im Bürgerhaus Nord und auf die Kompetenzen des Fachbereich Informatik der Fachhochschule Trier. Gleichzeitig wurde in die Kooperation die Hochschulen in Metz, Nancy und der Trickfilmschule in Luxemburg einbezogen.

Der Trend zur Arbeit mit digitalen Bildern erfasst, wie sich zeigte, verschiedene Gruppen. Für Studienanfänger ist die gestalterische Erfahrung mit der digitalen Bildbearbeitung von großer Bedeutung. Kurse zum Thema „Visuelle Kommunikation“ wurden von einem jungen Publikum gut angenommen. Der neue Kurs „Einführung in die digitale Fotografie“ erreichte alle Alterschichten.

Die Dozenten Jochen Stenschke, Serge de Waha und Martin Mohr konzipierten neue Kurse, in denen die einzelnen Gattungen, in diesem Fall Malerei und Zeichnung, entgrenzt wurden. Hier entstanden Arbeiten, die den umgebenden Raum und alltägliche Materialien einbeziehen oder das übliche Maß überschreiten.

Das Europaprogramm erweitert Rolf Viva mit seinem Kurs zur Malerei „Wege zur Kunst“ im berühmten Kloster Sant´ Anna di Camprena \ Toskana.

Das Kulturprogramm 2005 stand ganz im Zeichen von gemeinsamen Projekten mit der Fachhochschule und der Universität Trier. 
Für Studierende der Universität, Fach Kunstgeschichte, wurden künstlerische Drucktechniken demonstriert und praxisbezogen diskutiert. Das neu gegründete Institut für Postcolonial and Gender Studies der Universität Trier initiierte eine Reihe von Künstlergesprächen in den Ateliers der Akademie. Innerhalb des gesamten Kulturprogramms der Akademie wurden 2005 über zwanzig Vorträge von Künstlern und Kunsthistorikern gehalten, ein Symposium zum Thema „Ortsbestimmung“ von der FH-Trier organisiert, Ausstellungen realisiert, Künstlergespräche in Zusammenhang mit aktuellen Ausstellungen angeboten sowie eine Vortragsreihe zum Jubiläumsjahr der „Künstlergemeinschaft Brücke“ veranstaltet. 

Eine herausragende Veranstaltung war das umfassende Projekt „Cybergärten und wirkliches Grün“ vom 21. Januar bis 12. Februar 2005 mit Prof. Franz Kluge und dem Fachbereich Design und Informatik der FH. 
Die Ausstellung war ein multimediales Laborprojekt, das auf Grenzüberschreitungen und Transfers, auf kulturelle Praxis und auf die Erschließung neuer kommunikativer Räume ausgerichtet war. Das Konzept zielt auf Ortsbestimmungen, auf das Finden und Erfinden kreativer Orte. 

Gezeigt wurden in der Kunsthalle und in 8 Ateliers mehrteilige Großprojektionen mit digitalen Medien, Screenworks, raumbezogene Installationen (Preisträger des Medien-Nachwuchspreises Rheinland-Pfalz), prozessuale Musik- und Kunstarbeiten, Laborsituationen und weiteres mehr. Für die Zusammenführung des Bildungsraums der QuattroPole waren die Beiträge von Studierenden der Académie des Beaux Arts in Metz, der Ecole Normale Supérieure in Nancy (die zusätzlich ein Seminar in der Akademie absolvierten) sowie der Trickfilmschule des Lycée Techniques des Arts et Métiers Luxembourg von besonderer Bedeutung.

Einen weiteren Beitrag bildete das Projekt „Kunst und Biologie“ vom 12. bis 29. Mai 2005 - eine Kooperation mit der Fachhochschule Trier, Fachbereich Gestaltung, Prof. Bulanda-Pantalacci. Die Ausstellung war Teil der FH-Veranstaltung „design fusion 05“. Gezeigt wurden Projektarbeiten der Studierenden der FH Trier und der Academie des Beaux Arts, Nancy aus den vergangenen beiden Semestern sowie plastische Werke von Thomas Peter, Dozent der Europäischen Kunstakademie. Die Ausstellung wurde in der Kunsthalle der Akademie und in Nancy gezeigt. 

Im Medienprojekt „The artwork strikes back \\ Roboter und Kunst“ vom 25. Juni bis 3. Juli 2005 in der Kunsthalle der Akademie, verknüpfte der Bernhard Kloss, Student der Informatik, in seiner Diplomarbeit Eigenschaften von Robertertechnik mit künstlerischen Inventionen. Im Robotiklabor der FH Trier wurde Robotern darauf programmiert, Kunstwerke zu erkennen und sich von diesen zu künstlerischem Handeln inspirieren zu lassen.

Weitere Höhepunkte bildeten die Ausstellungen der Dozenten und Dozentinnen der Europäischen Kunstakademie. Wolfgang Rüppel zeigte in seiner raumbezogenen Ausstellung “Über Glück„ vom 31. März bis 8. Mai 2005 Malerei und Objekte. Der Berliner Künstler arbeitet mit Motiv-Wiederholungen, die er in immer neue Zusammenhänge bringt. 

Die jährliche Dozentenausstellung vom 14. Juli bis 1. September 2005 beschäftigte sich mit dem Thema–„kitsch – as kitsch can“ und dem „Unschärfebereich“ zwischen Kunst und Kitsch. In allen künstlerischen Medien befassten sich 23 Künstlerinnen und Künstler der Europäischen Kunstakademie mit diesem immer noch provokanten Grenzthema zur Kunst. Dabei wurden keine Kitsch-Objekte zusammengetragen, sondern die Auseinandersetzung mit dem, was ein Künstler mit „Kitsch“ verbindet oder trennt gestalterisch diskutiert.

Vom 28. Oktober bis 9. November 2005 wurde der „Kunstpreis Trier - Saarburg \ Arbeiten auf Papier und Fotografie“ in der Kunsthalle ausgestellt.

 

2004

Einen völlig neuen Bereich bilden seit dem Jahr 2004 die Neuen Medien. 

Angebote für digitale Bildbearbeitung, 3D-Modeling, künstlerische Video-Arbeit werden erstmals ins Kursprogramm aufgenommen. Auch die Mappenkurse werden im Hinblick auf die Vorbereitung auf Studiengänge der Visuellen Kommunikation in den Bereich der Neuen Medien erweitert. 

Die Ausstellungen nahmen das Thema „Natur“ und „Elemente“ der Landesgartenschau in Trier auf. 
Sie begannen im Februar mit einer Einzelausstellung des Kölner Dozenten Thomas Peter „Supermarché génétique“, der das Verhältnis von manipulierter und „tradierter“ Schöpfung hinterfragte. 
Im April folgt die Doppelausstellung der Dozenten „Walter Henn (Frankfurt) – Eine Wanderung in der Provinz“ und „Roland Satlow (Berlin) – Das verlorene Idyll“.

Weitere Ausstellungen: 
Im Juli „elementar“ - Dozentinnen und Dozenten der Europäischen Kunstakademie stellen zum genannten Thema Malerei, Zeichnungen, Druckgrafiken und raumbezogene Arbeiten aus. 
Anschließend widmet sich im August die Doppelausstellung der Künstler Georg Baselitz und Horst Janssen dem Motiv der „Bäume“. Von den beiden international bekannten Künstlern wurden zwei umfangreiche Radierzyklen aus Trierer Privatbesitz gezeigt. 
Im Oktober zeigt Prof. Renate Schmitt, Professorin an der Fachhochschule Niederrhein und seit der Gründung der Akademie Dozentin in Trier, neueste Zeichnungen und Gemälde.

Die Leiterin der Europäischen Kunstakademie, Dr. Gabriele Lohberg, konzipiert und kuratiert den Skulpturenweg der Landesgartenschau in Trier mit Künstlern aus der Region Trier, Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Luxemburg und Italien.

 

2003

Das Kursprogramm wurde auch in diesem Jahr durch neue Angebote erweitert. So z.B. wurde das Europaprogramm durch einen Bildhauerkurs von Peter Rübsam in Carrara in der Toskana bereichert. Außerdem initiierte Jochen Stenschke, Berlin/Bielefeld, einen konzeptionell neuartigen Kurs mit dem Titel "Das Zimmer”. 

Als Gastdozent konnte der Fotograf Prof. Harald Mante, Schwerte, gewonnen werden, der die Farbfotografie in das Kurssystem einführte. Als neue Dozenten für Zeichnung und Malerei wurden Bruno Kurz (Karlsruhe), Dagmar Wassong (Mühlheim), Bettina Wächter (Berlin) und Renate Wolff (Berlin) berufen. 

 Höhepunkt im Juni war das Konzert "ars nova" in Kooperation mit dem Kammerensemble Berlin und dem SWR 2.

Ebenso beteiligte sich die Europäische Kunstakademie an der Großveranstaltung „Trier Nachtaktiv“ mit der „mediengalerie“ in der Unterführung Porta Nigra/Paulinstr. am 30.8.2003. Tausende Besucher sahen dort Filme über die Akademie und Videos von Leska Krenz, Stephan Schwingeler und den Schweizer Medien-Künstlern Fischli & Weiss. 

Darüber hinaus erweiterte die Akademie ihre Aktivitäten im Bereich der Fort- und Weiterbildung und der Schulen durch besondere Unterrichtsangebote und durch Teilnahme an Bildungsmessen in Trier und Luxembourg.

Neuer Vorsitzender des Förderkreises der Europäischen Kunstakademie wird Franz Peter Basten, seine Stellvertreterin ist Iris Oettinger.

Einen wichtigen Akzent im Kulturprogramm bildete die Kooperation mit dem Bildungszentrum Trier. Unter anderem fand im Rahmen dieser Kooperation die Podiumsdiskussion "Ein Land - viele Kulturen" unter der Gesprächsleitung von Susanne Windfuhr (Trierischer Volksfreund) statt, an der als Diskussionspartner Francesca Cataldi (Rom), David Conn ( Fort Worth/USA), Luca Lazar (New York) und Claude Mancini (Paris) teilnahmen.

Konzeptionell verlagerte sich der Schwerpunkt der Kulturevents auf Vorträge zur Kunstgeschichte. Referenten waren u.a. Detlof Graf von Borries, Kirchheimbolanden, Dr. Robert Mattisson, Philadelphia/USA, und die Reihe von Künstlervorträge von Prof. Harald Mante sowie Rolf Viva bildeten einen besonderen Schwerpunkt. 

Als Highlights bei den Ausstellungen galten die Doppelausstellung der Dozentinnen Martine Andernach und Christine Henn vom 24.4.03 bis 22.6.03 unter dem Titel "Skulpturen, Gemälde, Grafiken, Reliefs", die Ausstellung der Dozenten im Sommer sowie die Verleihung des Kunstpreises Trier-Saarburg.

 

2002

Das Jubiläumsjahr zum 25-jährigen Bestehen der Europäischen Kunstakademie in Trier wurde mit einer Festveranstaltung, Ausstellungen, Kulturevents und Parties gefeiert.

Willkommenen Anlass zur Freude bot auch die Anzahl der Teilnehmer: über 2200 mal wurden die verschiedenen Kurse gebucht!

Neu im Kurssystem war die Aufteilung des Intensivstudiums in den Studiengang Zeichnung, Malerei und das Hauptstudium Malerei. Damit wurde erstmals ein aufbauendes Studium ermöglicht.

Herausragendes Ereignis war die Eröffnung der Ausstellung der Dozentinnen und Dozenten am 10. Juli. Bei dieser Gelegenheit wurde ein Gedenkort für Erich Kraemer, den Gründer der Europäischen Kunstakademie, eingeweiht. Gestaltet wurde dieser Gedenkort durch den Dozenten Thomas Peter, Amsterdam (Wettbewerbsgewinner) .

Der Kultursommer Rheinland-Pfalz und Sponsoren wie PVC+ förderten das Projekt „Im Licht der Romantik. Mondschein und Dämmerung“. Aus Wettbewerbsbeiträgen der Dozenten wählte die Jury 7 Entwürfe aus, die im großen Format (5 x 3m) im Potter-Druck umgesetzt wurden: Volker Altrichter (Düsseldorf), Karin Angele (Köln), Ruth Clemens (Trier), Harald Fuchs (Köln), Gottfried Heinz (Velbert), Mick Starke (Herrenberg), Jochen Stenschke (Berlin). Die beeindruckenden Arbeiten waren zunächst im Außenbereich der Europäischen Kunstakademie zu sehen, später an der Augustinerkirche in der Stadt und im Sommer 2003 in der Fussgängerzone (Fleischstr.) in Trier.

Im Sommer stellten Künstler der Akademie aus Rheinland-Pfalz im Rahmen eines Kulturaustausches zwischen den Bundesländern Rheinland-Pfalz und Sachsen im Festspielhaus Hellerau/Dresden aus; der Sächsische Kunstverein Dresden präsentierte sich im Gegenzug mit einer Ausstellung in der TUFA Trier. Einen weiteren Höhepunkt bildete das Video-Konzert „Radiografia de la nit“. Der Video-Film von Jo Milne, Barcelona sowie die Musik von Josep Maria Balanyà, Barcelona, waren Auftragskompositionen für das Jubiläum und wurde vom Komponisten am Flügel und in Anwesenheit der Künstlerin am21.8 uraufgeführt.

Am 5. Dezember stirbt der französische Bildhauer Pierre Wéber in Trier. Der langjährige Dozent der Europäischen Kunstakademie bereicherte mit seinen ganz individuellen Ansätzen den Unterricht im Bereich der Skulptur. Seine Witwe, Giselle Siepmann-Wéber öffnete 2003 sein Atelier als künstlerischen Veranstaltungsort dem interessierten Publikum. Anlässlich des Jubiläums erscheint die Festschrift „europäische kunstakademie“, die die Ateliers, eine Chronologie der Akademie und das Lebenswerk Erich Kraemers vorstellt.

 

2001

2001 besuchen erstmals über 2000 Teilnehmer und Teilnehmerinnen die Kurse. Mit ca. 95% Belegung der insgesamt 170 Unterrichtsveranstaltungen ist es das bislang erfolgreichste Jahr in der Geschichte der Kunstakademie.

Die Technik der "Zeichnung" steht in diesem Jahresprogramm im Vordergrund. Neue Dozenten und künstlerische Inhalte: Lena Lukjanova, Russland (Kostüm und Bild), Edith Oellers, Düsseldorf (Porträt), Roman Klonek, Düsseldorf (Mappenvorbereitung, neue Medien). Das Europaprogramm der Kunstakademie wird auf Kurse in Morhange/ Frankreich und Barcelona/Spanien erweitert. 

Die Ausstellungen werden sehr positiv aufgenommen. Besonders die Sommerausstellung der Dozentinnen und Dozenten "in memoriam Herbert Holzing" mit der Präsentation von Illustrationen und Aquarellen von Herbert Holzing wird mit großem Interesse wahrgenommen. 

"STYX-PROJEKTIONEN. Video- und Medienkunst", setzt als erste Medien-Projektionsausstellung einen aktuellen Akzent und weist mit internationaler Beteiligung von Bill Viola, USA, Marian Drew, Australien, Minnette Vari, Südafrika, Wim Delvoye, Belgien, weit über Rheinland-Pfalz hinaus. 

Mit drei Einzelausstellungen von Dozenten beteiligt sich die Europäische Kunstakademie an großen Ausstellungstourneen: 
 Klaus Hoefs - "Zeichnungen"; Jochen Stenschke - "Zeitströme"; Bodo Korsig - "Die neue Horde". 

Das Konzert mit Josep-Maria Balanya "LeinKlangWand" im Juli wird begeistert aufgenommen, ebenso wie sein Workshop zu Musik und Klang-Bild. 
 Die langjährige Mitarbeiterin Gertrud Halik geht im Mai des Jahres in Ruhestand. Sie übernimmt in eigener Regie das "Lädchen" für Künstlerbedarf. Jörg Snijder wird neuer Mitarbeiter.

Im Februar 2001 wird der Förderverein ins Leben gerufen. Vorsitzender ist Prof. Dr. med. Wolfgang Oettinger.

 

2000

Für das Jahr 2000 kann als Gastdozent für den Themenschwerpunkt "Malerei" der international bekannte Künstler Milan Kunc, Prag/Köln, gewonnen werden ebenso wie der amerikanische Künstler und Grafiker David Conn aus Fort Worth (Radierung). Peter Mönnig, Kölner Künstler für raumbezogene Projekte, wird Dozent für Bildhauerei. Die Holz-Werkstatt wird eingerichtet und Thomas Peter übernimmt die Beratung sowie die ersten Kurse. Der langjährige Dozent und Trierer Künstler Herbert Holzing stirbt.

Die Jahresausstellung der Dozenten zum Thema "Fahnen" wird von einem Wettbewerb begleitet, der zum Ankauf von drei Fahnen von Bodo Korsig, Birgid Lord und Jochen Stenschke führt.

Weitere bedeutende Ausstellungen sind "Trier sammelt. Fünf Trierer Privatsammlungen zur Kunst des 20. Jahrhunderts", "Jakob Schwarzkopf - Zeichnungen und Glasarbeiten" sowie die Einzelausstellung des Dozenten Volker Altrichter.

Die internationale Ausstellung "Abstrakte Malerei als Weltsprache" mit Bildern der Klassischen Moderne von Johnny Friedlaender, Otto Gerster, Günther Gumpert, Erich Kraemer und Fritz Winter bildet einen Höhepunkt zum Ende des Jahres.

Ein reiches Kulturprogramm zeigt erstmals Filme in der Kunsthalle ("Andrej Rubljow", "Lola rennt", "Truman Show"). Peter Rübsam und sein Trio gestalten wieder einen glänzend-einmaligen Musikabend. Weitere Highlights des Kulturprogramms: Klavierkonzert und Performance mit Josep-Maria Balanyà, Barcelona; Vorträge zum Thema Kreativität und zur Video-Kunst (R. Kotschka), Performance Kunst- Sprengung "Bananensplitter" von Thomas Baumgärtel und Pavel Schmitt mit Beteiligung von Guildo Horn, DJ-Sommerparties mit den RPR 1 disco-liners und live music "La Ritma", Kongress des Kunsthistorischen Instituts der Universität Trier zum Projekt "The Family of Man".

Dr. Gabriele Lohberg erhält einen Lehrauftrag an die Universität Trier, Fachbereich Kunstgeschichte. In Kooperation mit Ruth Clemens und Thomas Peter veranstaltet sie Seminare zum Thema "Expressionismus in Deutschland".

 

1999

1999 bildet die "Fotografie" den Themenschwerpunkt. In diesem Zusammenhang bietet Andrea Böning ihren Kurs "Fotografie - Objekt und Installation" an, Werner Götz "Copy-Art" und Frank Göldner "Fotografie mit klassischen Verfahren".

Das Kursangebot wird erweitert durch den Intensivstudiengang Bildhauerei sowie den Musik und Kunst Workshop "Kratzklang - Musik, Zeichnung und Radierung" mit dem katalanischen Pianisten, Komponisten und Performer Josep Maria Balanyà und der Dozentin für Radierung, Heide Schollähn.

Erstmals wird ein Kurs außerhalb Triers in Locarno/CH in der Fondazione Marguerite Arp-Hagenbach mit dem Dozenten Thomas Egelkamp angeboten.

Eine Reihe von neuen Dozenten erweitern das bisherige Kursangebot: Gottfried Heinz wird Dozent für Aquarell und Zeichnung, Susanne Windelen unterrichtet in der Bildhauerei "Gusstechniken", Pierre Wéber "Steinbildhauerei" und Jörg Oetken übernimmt "Kleinplastik in Metall" und in den folgenden Jahren zusätzlich "Einführung in die Schweißkonstruktionen".

Zur eindrucksvollen Jahresausstellung der Dozenten zum Thema "Fotografie" erscheint eine vielbeachtete Katalog-Zeitschrift. Die Dozenten-Einzelausstellung gilt Claude Mancini mit seinen neuesten Werken. In Kooperation mit der Bauhaus-Universität Weimar kommt es im Oktober zu einer Präsentation der Abschlussarbeiten in der Ausstellung "Bauhaus-Fotografie".

Im Winter wird der internationale "Robert-Schumann-Kunstpreis" der Städte Trier, Metz, Saarbrücken, Luxemburg veranstaltet.

Das "Kaiser-Trio" mit Peter Rübsam übertrifft sich selbst bei seinem hinreißenden Auftritt.

 

1998

Das Jahr 1998 bietet eine deutliche Ausweitung des Kurs- und Kulturprogramms auf 170 Kurse, die Einführung der Intensivstudiengänge für Malerei/Zeichnung, zahlreiche neue Dozenten und Gastdozenten sowie eine Steigerung der Teilnehmerzahlen. 

Die Anmeldung von über 1800 Teilnehmern macht das Jahr zum bis dahin erfolgreichsten seit der Gründung der Kunstakademie. 

Thematisch ist es das "Jahr der Skulptur". Rolf Viva führt mit "Stadt und Land-Art" einen Kurs durch, wobei Skulpturen und Raumprojekte in Hinblick auf einen Ort in Trier entwickelt werden. Ergänzt von bildhauerischen Arbeiten von Dozenten der Akademie entsteht im Sommer ein Skulpturenweg, der durch Trier über die Römerbrücke bis zur Europäischen Kunstakademie führt und durch eine Katalog-Zeitung dokumentiert ist. 

Weitere experimentelle raumbezogene Kurse offerieren die neuen Dozenten Andrea Böning, Berlin, ("Fotografie - Objekt - Installation"), Matthias Deumlich, Berlin, ("Klang und Bewegung im Raum"), Hans-Peter Webel, Köln, ("Zufällige Plastik"). Andrea Stahl, Berlin, bietet die mixed-media Veranstaltung "Malerei-Farbraum-Rauminstallation. Illusion und Wirklichkeit" an.

Als neue Dozenten werden weiterhin Claudia Terstappen, Barcelona, für die Fotografie gewonnen sowie Luka Lasareishvilli, Köln, für Malerei und Gegenständliches Zeichnen. Jo Milne, Barcelona, Yolanda Tabanera, München/Madrid und Wolfgang Sykownik, Köln, unterrichten freie Malerei und Dieter Krüll, Köln, Comic und Illustration.

Joe Allen wird in der Einzelausstellung "Joe Allen. Paris - Wales" in der Kunsthalle präsentiert. 

Das Kulturprogramm bietet während der Sommerkurse im Juni die Ausstellung "Foreign affairs" mit Künstlern der Winchester School of Arts, Southampton/Barcelona.

Im Winter findet eine Ausstellung mit Skulpturen Zeichnungen und Radierungen des internationalen Künstlers Alfred Hrdlicka mit dem Titel "Der Mensch ist ein Abgrund" statt. 

 

1997

Im Jahr 1997 feiert die Europäischen Akademie für Bildende Kunst mit einem Festakt und einer Einzelausstellung von Prof. Erich Kraemer ihr 20-jähriges Bestehen. Medienpräsenz von SWF Fernsehen und Rundfunk verleihen der Akademie eine breite Öffentlichkeit. 

Die neue Leiterin Dr. Gabriele Lohberg erweitert das Kursangebot um 20% und entspricht damit der verstärkten Nachfrage. Sie entwickelt das Konzept, in den folgenden Jahren jeweils eine künstlerische Technik in den Mittelpunkt des Interesses und des Kursangebotes zu stellen. In ihrem ersten Jahr sind es die Drucktechniken. 

Es werden Vortragsreihen und Druckdemonstrationen zu Radierung, Lithografie, Holzschnitt und Siebdruck durchgeführt sowie zahlreiche Werbe-Anzeigen in Fachzeitschriften geschaltet, um die Werkstattarbeit der Druck-Ateliers zu beleben.

Einen weiteren Höhepunkt stellt das "1. Trierer Holzschnitt-Symposium" dar. Sieben Künstler und Künstlerinnen werden eingeladen, um mit der Straßenwalze großformatige Holzschnitte herzustellen. Abschließend werden die Arbeiten in der Kunsthalle gezeigt und durch eine Katalog-Zeitung dokumentiert. 

Die neue Akademieleiterin organisiert eine Ausstellung mit der Bildhauerin Gabriele Schulz, Schmallenberg und die Jahresausstellung der Dozenten im Sommer. Außerdem finden die Ausstellungen "Experiment GB" (Kunstverein Junge Kunst) und "Dichterei und Malung" (Ministerium für Kultur) in der Kunsthalle der Akademie statt.

Peter Rübsam eröffnet die Jahresausstellung der Dozentinnen und Dozenten mit einer großartigen Porformance von Eigenkompositionen. 
 In der Kunsthalle präsentiert sich Ruth Clemens über den Jahreswechsel 1997/98 mit großformatiger Malerei und zahlreichen Radierungen.

Durch Anregung der Akademieleitung entwickelt sich aus dem Kreis der Dozenten und Assistenten nach intensiven Diskussionen das Akademie-Logo in der Verknüpfung mit der neuen Bezeichnung "Europäische Kunstakademie". In den folgenden Jahren bewährt es sich als "Markenzeichen". In der alltäglichen Verwendung tritt der neue Name immer häufiger an die Stelle der offiziellen Bezeichnung "Europäische Akademie für Bildende Kunst e.V.".

 

1996

Eine Findungskommission unter der Leitung von Oberbürgermeister Helmut Schröer sucht nach einer neuen Akademieleitung. Nach eingehenden Gesprächen wird im Dezember Dr. Gabriele Lohberg als neue künstlerische Leiterin und Geschäftsführerin gewonnen.

Dr. Gabriele Lohberg leitete seit 1992 als Gründungsdirektorin das Kirchner Museum Davos/CH (Ausstellungen u.a.: E.L. Kirchner - Die Fotografie; "Brücke" und "Blauer Reiter"); 1990-92 arbeitete sie als freie Journalistin (u.a. Kunstforum, Köln-Kunst; PR-Management für Ausstellungen); 1989-1991 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin des Museum Ludwig Köln (u.a. Ausstellung "Max-Ernst"); 1985-1988 arbeitete sie als freie Lektorin des Taschen Verlags, Köln ("Pop-Art") und Kunstjournalistin, 1986-88 an der Universität Düsseldorf als wissenschaftliche Mitarbeiterin für die Ausstellung und Publikation "Der Rhein". 1985 beschloss sie ihr Studium der Kunstgeschichte (Klassischen Archäologie und Europäischen Ethnologie) bei Professor Dr. Eduard Trier an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn mit der Disseration und Publikation "Fritz Winter - Leben und Werk mit einem Werkverzeichnis der Gemälde, Skulpturen und weiterer Techniken" (Bruckmann-Verlag München).

1996 melden sich 1600 Teilnehmer in 106 Kursen an. Aus dem kulturellen Begleitprogramm ist vor allem die Skulpturen Einzelausstellung von Peter Rübsam hervorzuheben.

 

1994 - 95

1500 Teilnehmer besuchen 109 Kurse.

Am 26. September verstirbt Prof. Erich Kraemer, Gründer und spiritus rector der Europäischen Akademie, im Alter von 65 Jahren.
 Sein Leitspruch für das Programmheft 1994:
 "Und am Ende sind wir ja beide Idealisten und würden uns schämen, uns nachsagen zu lassen, dass uns die Dinge formten und nicht wir die Dinge." Schiller an Humboldt 2.4. 1805

1994-1996 übernimmt Klaus Schulte, Trier, kommissarisch die Leitung der Akademie. Gemeinsam mit dem Dozentensprecher Volker Altrichter setzt er sich für eine professionelle Organisationsstruktur der Akademie ein. Mit der Handwerkskammer Trier wird das module Programm "Gestaltung im Handwerk" entwickelt.

 

1993

Fertigstellung und Einzug in die neuen Akademiegebäude am Moselufer. Eröffnung am 14. Juli.
  

1977 - 1992

1992
Erstmals Malkurse in provisorisch hergerichteten Räumen auf der Baustelle im neuen Akademiegebäude sowie Kurse im Martiner Hof, in der Fachhochschule, der Rolladenfabrik und der Gehörlosenschule. 

1991
Baubeginn des 1. Bauabschnittes der neuen Akademiegebäude auf dem Schlachtgelände.

1988
50 Dozenten unterrichten an der Europäischen Akademie, darunter 18 ausländische Künstler

1987
Studenten der Technischen Universität Berlin entwickeln Raumprogramme und entwerfen Erweiterungs- und Neubauten für die Europäische Akademie.
Aus der Projektdokumentation der Technischen Universität Berlin:
"Berliner Architekturstudenten, die öfter an Kursen der Akademie teilnahmen, äußerten sich anerkennend über das Lernen und Arbeiten in Werkstätten und Ateliers, beklagten aber auch die beengten Arbeitsmöglichkeiten und die dezentrale Verteilung von Fachklassen. Dadurch würde eine anregende Arbeitsweise sowie fachliche und soziale Kommunikation behindert. Kontinuierlich wachsende Teilnehmerzahlen verschärften die Situation und stellten die bisher gewohnte Qualität von Lehrangebot und Arbeitsergebnissen in Frage. In Kenntnis dieser Sachlage entstand die Idee, aus dem Bereich der Universität, in Verknüpfung mit der Entwurfslehre und der akademischen Aufgabe der Darstellung der historischen Entwicklung der Stadt und ihrer Gebäude, Planungsvorschläge für die Erweiterung oder den Neubau der Europäischen Kunstakademie in Trier zu erarbeiten."

Seit der Ausstellung der Entwurfspläne und Modelle wird in der politischen Öffentlichkeit die Notwendigkeit einer angemessenen Unterbringung der Europäischen Akademie erkannt und der Ausbau des Schlachthofes im Stadtrat diskutiert und beschlossen.

1986
Auslagerung von Kursen wegen Raummangels in eine ehemalige Rolladenfabrik und in Klassenpavillons der Gehörlosenschule.
Eröffnung der Galerie 86, dem Schaufenster der Akademie im Stadtzentrum. Hier finden ständig Ausstellungen zum aktuellen Kunstgeschehen statt mit Werken bedeutender europäischer Künstler. Verleihung des Akademiepreises an den deutschen Maler Emil Schumacher für sein anspruchsvolles, richtungsweisendes künstlerisches Werk.
Ausstellung von Bildwerken Emil Schumachers in der Galerie 86.

1984
Prof. Erich Kraemer organisiert im Rahmen der 2000 Jahrfeier der Stadt Trier die Ausstellung "Spuren und Zeichen" mit repräsentativen Werken der Europäischen Malerei der Gegenwart unter Mitwirkung von Künstlern der Europäischen Akademie.

1980 - 1985
Ausweitung des Kursprogrammes durch Universitätskurse (im Frühjahr und Herbst), Osterkurse, Intensivkurse (propädeutische Kurse). Die Räumlichkeiten im Martiner Hof reichen nicht mehr aus. Kurse finden auch in Seminar- und Zeichenräumen der Fachhochschule statt.

Aus den Programmen 1985:
"Dozenten: Das Kunstzentrum verpflichtet auswärtige und am Ort befindliche Künstler und zudem Assistenten für alle Klassen. Ein besonders reger Kontakt hat sich zu Paris und Großbritannien, den Niederlanden, Italien und darüber hinaus zu den USA ergeben. Das Kunstzentrum ist bemüht, durch Wechsel der unterrichtenden Künstler die Vielfalt von Auffassungen und Stilen in der modernen Kunst zu repräsentieren. […] Für alle Klassen sind überdies assistierende junge Künstler eingeteilt, die in allen technischen und handwerklichen Angelegenheiten ständig für kompetente Anweisung garantieren."

Januar - Juli
 Umbau des Martiner Hofs durch das städtische Hochbauamt. Trierer und einige auswärtige Künstler beteiligen sich an den Abbruch-, Umbau- und Anstreicherarbeiten sowie an der Einrichtung der Ateliers und Werkstätten, die von Sponsoren gestiftet werden. 

 

7. Juli - 31. August
Die Sommerakademie steht unter dem Patronat der Stadt Trier.
Erste Sommerakademiekurse mit 19 Seminaren. 
Aus dem Programmheft 1977:
"Die Europäische Akademie für Bildende Kunst, Trier wird 1977 zum erstenmal ihre Semimare abhalten. Die Akademie sieht ihre besondere Aufgabe darin, interessierten Laien und Anfängern künstlerische und kreative Möglichkeiten zu vermitteln. Künstlerische Betätigung soll nicht nur professionellen Schichten vorbehalten bleiben. Darüber hinaus will die Akademie Künstlern aus aller Welt zur Zusammenarbeit in gemeinsamen Ateliers verhelfen. Ausgewählte Künstler unterrichten von einführenden Kursen bis hin zur meisterlichen Schulung in Materialkunde , Techniken, Gestaltungs- und Formenlehre, Stilkunde und Kunstgeschichte. Ateliers und Werkräume sind in einem schönen Barockgebäude inmitten des am Moselufer gelegenen idyllischen Stadtteils Pallien untergebracht. Trier, die älteste Stadt Deutschlands, von Moselweinbergen umgeben, bietet mit ihren von der Antike bis in die Neuzeit reichenden Baudenkmälern und bedeutenden Museen einen idealen Hintergrund für künstlerische Betätigung. Ferienkurse der Universität Trier und ein vielfältiges Theater- und Konzertprogramm können Ihrem Aufenthalt in der Sommerakademie weitere Akzente setzen."

2006

Intensivstudium Mappenvorbereitung
Ausstellung "Eindrücke - Ausdrücke"
Ausstellung Ingrid Schmitt-Fassbinder
Symposion "Kultur und Wissenschaft"
Ausstellung Thomas Egelkamp
1. Künstlerfest des Förderkreis
Ausstellung Ballkünstler
Kunsthalle mit Installation von Bodo Korsig
Ballkünstler
Public Viewing 2006
Ausstellung Rolf Viva

2005

Kurs 3-D Animation
Jochen Stenschke, "Das Zimmer"
Kooperation mit der UNI Trier
Ausstellung "Cybergärten" in der Kunstakademie
Ausstellung "The artwork strikes back"

2004

Neue Kurse Digitale Kunst
Kurs Lichtinstallation

2003

Steinbildhauerei Kurs in Carrara
Mediengalerie beir "TRIER NACHTAKTIV"
Ausstellung Martine Andernach / Christine Henn
Dozentenausstellung "UBI BENE ..."

2002

Sommerfest zum 25-jährigen Jubiläum
Festschrift zum Jubiläum

2001

Bilck in ein Atelier
Ausstellung "STYX-Projektionen"
Projektion von Minette Vari
Vernissage "Jochen Stenschke" in der Kunsthalle

2000

Milan Kunc bei einer Kursbesprechung
Jahresausstellung der Dozenten, "Fahnen"
Abstrakte Malerei als Weltsprache
Spray-Aktion mit Thomas Baumgärtel und Guildo Horn

1999

Claus Bach, Szenefoto aus seinem Kurs
Intensivstudium Bildhauerei
Dozentenausstellung zum Thema "Fotografie"
Fotoinstallation Francesca Cataldi
Kaiser Trio mit Peter Rübsam

1998

Teilnehmer des Intensivstudiums
Stadt-Land-Art Installation, Moselufer
Einzelausstellung "Joe Allen"
Alfred Hrdlicka bei der Vernissage seiner Ausstellung

1997

Ausstellung E. Kraemer in der Kunsthalle
Lithogefiewerkstatt
1. Trierer Holzschnitt-Symposion
Drucken mit der Straßenwalze
Neues Logo

1996

Vernissage der Jahresausstellung

1993

Eröffnung 1993

1977-1992

Gründer Erich Kraemer
Martinerhof 1977
Dr. Carl Ludwig Wagner an der EKA
Dozenten der EKA