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Beglückte Empörung - Mathias Lanfer

02.04. - 30.04.2015

„BEGLÜCKTE EMPÖRUNG“, ist eine Ausstellung, die keine fertigen Thesen liefert, sondern befragt Phänomene des Ursprungs von Bildhauerei und zeitgemäßen, plastischen Prozessen. Wo beginnt das Modellieren und wann endet ein digitaler, plastischer Prozess? Wie zeigt sich die Skulptur, wenn sie sich in einer Zwischenform befindet? Phänomene der Umwandlung von Energien in vielschichtiger Form, sind nur scheinbar Ausdruck von Sinnlosigkeit und lassen eine Steigerung ins Maßlose sichtbar werden. Die zeitgemäße Bildhauerei stellt uns eine irritierende ungewohnte Frage: Wie zeigen sich Realitäten, wenn diese anders als erwartet funktionieren und scheinbar sinnlos und widersprüchlich-paradox erscheinen? Logik ist auch eine Form von Spielerei und Überraschungen entstehen selbst da, wo man sie erwartet.

...eine lichtdurchflutete Kunsthalle, aus der Klänge von Vibratoren und Thermoskannen hörbar sind; Videos, in denen flüchtiger Rasierschaum einzelne Portraits modellieren; Leuchtmittel, die einem Klonexperiment gleichen; Skulpturen und Bilder, zwischen einem realen Moment der fiktiven Beglückung und der realen Empörung; ein Trampolin, dass wie eine Membran vibriert; geblähte Körper aus Kunststoff und Stahl, die in den Ausstellungsraum drängen...

In der Ausstellung „BEGLÜCKTE EMPÖRUNG“, präsentieren Mathias Lanfer – Dozent der Europäischen Kunstakademie - und sein Gast VATO einen skulpturalen Querschnitt der letzten zehn Jahre, der auf eigene Weise etwas vom absurden Sinn der analogen und der digitalen Bildhauerei in der modernen Welt und aus dem privaten Atelier erzählt.

BEGRÜSSUNG UND EINFÜHRUNG
02. APRIL 2015, 19:30 UHR
Dr. Gabriele Lohberg (Leiterin der Europäischen Kunstakademie)
Matthias Weber (Maler und Künstlerfreund, Stade)